Mit den ersten Aussichten auf eine stabile, sommerliche Wetterlage steigt auch das Angebot an Reichenauer Tomaten. Auf der Sonneninsel im Bodensee reifen die Früchte auf über 8 ha. Insgesamt werden in diesem Jahr wieder über 2.000 Tonnen Tomaten geerntet. Sorgsam von Hand geerntet, schonend sortiert werden sie über den Großmarkt der Reichenau-Gemüse eG im Absatzgebiet vermarktet. Da das Absatzgebiet der Gemüsegenossenschaft ausschließlich in Bayern und Baden-Württemberg liegt, sind kurze Transportwege mit allen daraus resultierenden Vorteilen für den Verbraucher, aber auch für die Umwelt gesichert. Im Handel wird das umfangreiche Reichenauer Tomatensortiment lose oder in verschiedenen praktischen Verpackungen angeboten. Für den Tomatenkenner empfiehlt sich die Reichenauer Inselperle. Diese Geschmackstomate besticht durch ein ganz besonderes Säure-Zucker-Verhältnis und stellt somit ein Geschmackserlebnis der Extraklasse dar. Die vielfältige Tomatenpalette der Reichenauer Gemüsegärtner wird zusätzlich durch ein reichhaltiges Bio-Tomatenangebot sowohl von der Insel Reichenau als auch aus unserer Biolandgärtnerei in Aach ergänzt. Insgesamt verlassen 6.000 Paletten also rund 200 Lastzüge der roten Vitaminbomben jährlich die Gemüseinsel – besonders viele in den kommenden Wochen.
Tipps zur richtigen Lagerung von Tomaten
Tomaten sind kälteempfindlich und gehören deshalb nicht in den Kühlschrank, auch nicht ins Gemüsefach. Sie sollten bei Zimmertemperatur, am besten an einem dunklen Platz aufbewahrt werden. So entfalten sie ihr volles Aroma. Tomaten nicht gemeinsam mit anderen reifen Gemüsesorten wie z. B. Salatgurken lagern. Die roten Früchte geben ein natürliches Reifegas (Ethylen) ab, das Gurken leicht weich werden lässt. Äpfel, die ebenfalls Ethylen produzieren, sorgen umgekehrt fürs Nachreifen von Tomaten. Dabei hilft auch, sie ins Sonnenlicht zu legen. Frische Früchte innerhalb von vier bis fünf Tagen aufbrauchen. Licht, Wärme und Sauerstoff verringern sonst den Gehalt an Nährstoffen.